ZDS NEWS

Schweinehalter drängen auf Öffnung neuer Märkte

Die russische Importsperre für Schweine und Schweinefleisch aus Deutschland hat sich in den letzten Monaten zu einer schweren Belastungsprobe für die deutschen Schweinehalter entwickelt. Die Erlöse für Schlachtschweine und Ferkel befinden sich nach Angaben des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) auf einem Tiefstand, der auch durch gesunkene Futterkosten nicht kompensiert werden kann. Zwar kennen die Schweinehalter das Auf und Ab des freien Marktes, jedoch können sie keine Durststrecke überbrücken, deren Ende nicht absehbar ist.

Schließlich lebt die deutsche Wirtschaft maßgeblich vom Außenhandel. So steht dem Export der Fleischwirtschaft ein großes Importvolumen an Ferkeln, Schlachtschweinen und Fleischspezialitäten gegenüber. Es geht also nach Auffassung des ZDS nicht in erster Linie um den Export von überschüssen, wie Kritiker gerne darstellen, sondern es geht um die Sicherung vielfältiger Vermarktungsmöglichkeiten für diverse Teilstück- und Produktspezialitäten. Das Ziel ist eine optimale Verwertung der Schlachtkörper bzw. der daraus gewonnenen Produkte, also eine bestmögliche Ressourcennutzung.

News vom: 24.10.2014

Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft auch in Zukunft sichern

BMEL -"Deutsche Agrar- und Ernährungsgüter sind weltweit gefragt. In der Landwirtschaft wird jeder vierte, in der Ernährungswirtschaft sogar jeder dritte Euro im Export verdient. Damit generiert der Sektor Wertschöpfung und schafft Arbeitsplätze."Das Ziel unserer Agrarpolitik muss es sein, die Agrar- und Ernährungswirtschaft gezielt zu unterstützen. So schaffen wir Perspektiven für die Menschen, die im ländlichen Raum und von der Landwirtschaft leben."
Beim 15. Unternehmertag der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am Donnerstag in Oldenburg, unterstrich Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die hohe Leistungsfähigkeit und Wettbewerbskraft der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft.
News vom: 24.10.2014

DLG-Seminar"Innovative Mastschweineställe – Erweiterung und Neubau"

Wer Neubauten oder Erweiterungen in der Schweinemast realisieren möchte, steht vor vielen Fragestellungen: Wie fasse ich meine Baugenehmigung richtig an? Was hat sich durch die Novelle des Baugesetzbuches geändert? Und wie konzipiere ich meinen Stall so, dass er arbeitswirtschaftlich, tiergerecht und funktional ist? Wie halte ich die Baukosten im Griff, ohne zugroße Kompromisse in der Ausführung einzugehen? Das DLG-Seminar"Innovative Mastschweineställe – Erweiterung und Neubau", das vom 26. - 27. November 2014
im Landhaus Hohenlohe, 74585 Rot am See (BW) stattfinden wird, gibt Hilfestellung für den Stallbau und beantwortet Fragen zu den Themen Stallplanung, Baugenehmigung und Stallbaukosten. Während der Besichtigung eines Schweinemaststalles im Bau besteht die Möglichkeit, Ideen für den eigenen Stallbau zu sammeln.
News vom: 24.10.2014

German Genetic/SZV sucht Außendienstmitarbeiter (m/w) Ostdeutschland

German Genetic/SZV betreibt insgesamt 5 Besamungsstationen unter dem Dach der Besamungsunion Schwein (BuS). Schwerpunkte der Vermarktung bei den Vaterrassen ist dabei der GenomPLUS-Eber aus dem German Piétrain Konzept. Zur Unterstützung des Teams wird ab sofort ein Außendienstmitarbeiter (m/w) für Ostdeutschland (zugeordnet den Besamungsstation Grimma und Stotternheim) mit Spezialisierung Schwein gesucht.  
Aufgaben: Akquisition neuer und bestehender Kundenkontakte, Beratung und Betreuung des bestehenden Kundenstammes, Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von umsatzfördernden Maßnahmen und Aktionen für das Verkaufsgebiet, zielorientierte Marktbearbeitung und Marktanalyse, Mitorganisation von regionalen Marketingveranstaltungen.
News vom: 24.10.2014

"Bahn-Special"zur EuroTier

Die DLG Service GmbH bietet im Rahmen eines Kooperationsangebotes mit der Deutschen Bahn günstige Konditionen für die Bahnreise zur EuroTier und Energy Decentral 2014. Der Preis für ein Veranstaltungsticket zur Hin- und Rückfahrt nach Hannover Messe/Laatzen beträgt in der 2. Klasse 99,- Euro und in der 1. Klasse 159,- Euro. Dieses Bahn-Specialangebot gilt in der Zeit vom 9. bis 16.November 2014.
Darüber hinaus halten zur EuroTier auch einige regionale   und überregionale Züge außerfahrplanmäßig am Messegelände in Hannover/Messe Laatzen.
News vom: 24.10.2014

Reduzierte EuroTier-Eintrittskarten Online erwerben

Für Besucher der EuroTier 2014 besteht die Möglichkeit, günstige Eintrittskarten vorab über das Hometicketing im Internet zu erwerben. Hier reduzieren sich die Preise für die angebotenen Karten um 3,00 EUR. Gleichzeitig können die Inhaber von Hometicketing-Eintrittskarten, wie auch alle anderenBesucher mit Vorregistrierung, einen zeitlich begrenzten, kostenfreien WLAN-Zugriff in den Messehallen nutzen. Zudem bietet die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) Provisionen bei Vorverkaufskarten an. Der Vorverkauf läuft bis zum 31. Oktober 2014.
News vom: 24.10.2014

Ernährung und Spermaqualität

"Veganer und Vegetarier haben weniger und inaktivere Spermien als Fleischesser", informiert das Internetportal"N24"und beruft sich dabei auf das Ergebnis einer Studie, die Forscher der Universität Loma Linda im US-Bundesstaat Kalifornien vorgestellt haben.

Das Ergebnis kommt für Ernährungsexperten nicht überraschend. An Mäusen konnte man bereits die positive Wirkung einer ausgewogenen Diät, die tierische Proteine enthält , auf das Reproduktionsergebnis nachweisen.
News vom: 24.10.2014

Die Anti-Methan-Pille für Kühe

biotechnologie - Ein deutsches iGEM-Team geht dieses Jahr mit einem Projekt ins Rennen, bei dem sich alles um die Rülpser von Kühen dreht. Ein Rindviech allein stößt nämlich jeden Tag bis zu 500 Liter Methangas aus – und das ist schlecht fürs Klima. Das iGEM-Team aus Braunschweig will das jetzt ändern.

Anm. d. Red.: Ein netter Ansatz, der vor dem Hintergrund amerikanischer Forscher zu bewerten ist. Die fanden nämlich heraus, dass sich der Methangehalt in der Atmosphäre in den letzten Jahrzehnten kaum geändert hat. Für die nördliche Hemisphäre wurde sogar eine leicht reduzierte Methanemission festgestellt. Effektiver als Pillen dürfte eine Produktivitätssteigerung des Weltkuhbestandes auf europäisches Niveau allemal sein - dadurch ließe sich der Weltkuhbestand um fast 80 % reduzieren.
News vom: 22.10.2014

"Analogwurstmachen ist Anbiederung"

Christoph Lövenich, Ressortleiter Online bei NovoArgumente, kritisiert in einem aktuell erschienen Kommentar mit dem Titel"Fleisch: Weltverbesserer mit Veggie-Wurst"die Ankündigung der Wurstfirma Rügenwalder Mühle, künftig ein Drittel seines Umsatzes mit vegetarischer Wurst erzielen zu wollen."Anstatt sein traditionelles Familienunternehmen, seinen wirtschaftlichen Erfolg und seine Produkte gegenüber Modetrends und Kampagnen militanter Veganer selbstbewusst zu vertreten", wähle das Unternehmen"den bequemen Weg des Konformismus", glaubt der Journalist.

Anm. d. Red.: Den Weg, den das Unternehmen beschreiten will, ist nicht ohne Risiko. Schließlich haben schon andere Fleischwarenunternehmen versucht, Produkte für bestimmte Konsumentenschichten attraktiver zu gestalten, in dem den Wurstprodukten Getreide beigefügt wurde. Wie beim Analog-Käse ging der Schuss nach hinten los: nicht nur, dass der Ressourcenverbrauch bei bestimmten Analogprodukten höher als beim Original ist, auch das Gemenge aus Aromen und Zusatzstoffen kommt bei Verbraucherschützern nicht gut weg. Lohnenswert erscheint eine kritische Auseinandersetzung mit den Klischees und falschen Behauptungen , mit denen eine fleischfreie Ernährung beworben wird allemal.
News vom: 22.10.2014

NL: Zunahme von Lawsonien-Infektionen nach Antibiotikareduktion

Die Bemühungen der Niederlande, auch den medizinsch notwendigen therapeutischen Einsatz von Antibiotika in der Schweinehaltung zu reduzieren, soll einen negativen Nebeneffekt haben: die Infektionen der Schweine mit L. intracellularis soll wieder ansteigen.

Lawsonia intracellularis ist der Auslöser der Porcinen Proliferativen Enteritis , auch PPE genannt, eine Durchfallerkrankung, die in Schweinebeständen große Verluste verursachen kann.
News vom: 22.10.2014

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