ZDS NEWS

China: 711 Mio. Schweine in 2013

Nach amerikanischen Marktbeobachtern wird in China für das laufend Jahr mit einem Schlachtaufkommen von rd. 711 Millioen Schweinen oder 53,8 Mio. Tonnen Schweinefleisch gerechnet. Das wären 2,8 % mehr als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Schweinefleisch soll auf 40 kg Schweinefleisch steigen.
Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung sollen rd. 105.000 Tonnen Antibiotika in der chinesischen Tierhaltung eingesetzt werden.
News vom: 21.05.2013

Knallharter Wettbewerb führt zu Betriebsaufgaben

In den letzten 30 Jahren sank die Anzahl der Schweinehalter von rd. 115.000 Betrieben auf noch 30.000 Betrieben, die statistisch für die Viehzählung gezählt werden. Gleichzeitig erhöhte sich der Viehbestand je Betrieb, der im Mittel nur das europäische Mittelfeld widerspiegelt. Irland, Dänemark und die Niederlande weisen wesentlich größere Bestände auf.
Wer glaubt, dass diese Entwicklung eine landwirtschaftliche Besonderheit darstellt, der schaue sich die Betriebsentwicklungen im Einzelhandel, den Fleischereien oder den Mühlen an: Wettbewerb zwingt zu großen Beständen , damit die Kostendegression greift. Rahmenbedingungen könnten der Entwicklung Einhalt gebieten; sie sind politisch aber nicht gewollt, wie der Ausstieg aus der Milchquote zeigt. Eine Bekenntnis zum Markt und gegen Butter- und Milchseen sowie freies Unternehmertun.
News vom: 21.05.2013

Erfolgreiche 3. German Piétrain – Eliteauktion „on the road“

Mit ihrem innovativen Konzept einer Eliteversteigerung"on the road", das heißt Präsentation der Verkaufseber auf den Zuchtbetrieben und Versteigerung mittels Videopräsentation lag die Schweineherdbuchzucht Schleswig-Holstein e.V. (SHZ) auch in diesem Jahr wieder goldrichtig. Alle 25 German Piétrain-Eber wurden zu einem Durchschnittspreis von 2.850 € zugeschlagen.

News vom: 21.05.2013

Vegetarische Ministerin verunglimpft Tierhalter?

"Für Empörung im landwirtschaftlichen Berufsstand haben Äußerungen der Kieler Bildungsministerin Waltraud Wende zu den Mittagessen am Kabinettstisch gesorgt", schreibt TopAgrar am 21. Mai auf seiner Internetseite. Nach Angaben des Bauernverbandes Schleswig-Holstein habe sich die vegetarische Ministerin wegen"Fleisch aus Massentierhaltung"beschwert.

Anm. d. Red.: Was die Ministerin dabei vergisst:
News vom: 21.05.2013

SPD fordert Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände

hib - Die SPD-Fraktion hat dem Bundestag einen Antrag ( 17/13477 ) vorgelegt, der ein Klagerecht für Tierschutzverbände fordert. Dadurch soll das Tierschutzniveau in Deutschland erhöht werden, indem anerkannte Verbände unter anderem Rechtsbehelfe gegen die Entscheidungen von Behörden einlegen dürfen, ohne in ihren Rechten verletzt sein zu müssen. Die Verbandsklage soll sicherstellen, dass"Entscheidungen auch dann durch unabhängige Gerichte überprüft werden können, wenn allein die Verletzung tierschutzrechtlicher Bestimmungen in Betracht kommen".
News vom: 21.05.2013

"Die Landwirtschaft zählt"

Copa-Cogeca hat eine neue Kampagne"Die Landwirtschaft zählt"gestartet. Dadurch soll die Bedeutung der Landwirtschaft für eine gute Lebensmittelversorgung sowie für die (vor- und nachgelagerte) Wirtschaft hervorgehoben werden.

Future Food Farmers
News vom: 21.05.2013

Exclusiv im Ersten: Bittere Ernte

Wenn es um sein Lieblingsgetränk geht, kennt der Deutsche keinen Spaß: 150 Liter Kaffee trinkt jeder Deutsche rechnerisch im Jahr. Am 01. Juni strahlt das ARD einen Film von Autor Michael Höft aus, der die Anbaubedingungen in den Exportländern untersucht hat.

Aber: wie vertragen sich derartige Importe (rd. 1,2 Mio. Tonnen jährlich) mit der Forderung nach mehr regionalem und saisonalem Konsum? Freier Welthandel mit Agrarprodukten kann nicht nur effizienter als nationale Abschottung sein, sondern auch sozial und ökologisch durchaus sinnvoll ( Bananas from Bavaria )
News vom: 21.05.2013

Risiko"Blühstreifen"

Im Rahmen der"Greening"-Diskussion wird auchüber Neuanlage von Blühstreifen an Ackerrändern nachgedacht. Erste Erfahrungen liegen vor und sind nicht nur positiv, informiert Udo Pollmer in seiner Kolumne"Mahlzeit"im Deutschlandradio (18.05.: Blumige Subventionen , Wenn die EU-Agrarpolitik nach hinten losgeht). Es ist die Rede von Verunkrautung und Mäuseplagen.

Pragmatischer scheinen die Franzosen mit dem Thema umzugehen: 0,1 Hektar Hecke können dort Dank spezieller Gewichtsfaktoren für die Greeningleistung 2,5 ha Greeningfläche werden (Quelle: DLG-Mitteilungen 4/2013, S. 8). Der Faktor: 1 m Hektar entspricht 50 qm. Ein Beispielbetrieb mit 50 ha und 100 m Waldrand, 500 m Hecke, 1 ha normaler und 0,5 ha"Naturschutzbrache"könnte real 1,6 ha oder 3,2 % seiner prämienberechtigen Fläche für das Grenning geltend machen. Mit den Gewichtsfaktoren wären es 4,75 ha oder 9,5 %.
News vom: 21.05.2013

Klima war und ist immer

"Warum tobt ein Streit um das Wesen des Klimawandels?"fragt Reinhard Schlieker auf"heute.de"(Klimawandel: Skeptiker amtlich unerwünscht, 19.05.2013 ). Anlass der Frage ist eine neue Broschüre des Bundesumweltamtes, in der mit Journalisten und Wissenschaftlern abgerechnet werde, die einen menschengemachten Klimawandel für nicht erwiesen halten."Das Dokument vergreift sich dabei im Ton– und in der Sache", meint Reinhard Schlieker. Die Betroffenen erwägen nach Informationen von"heute.de"Klage gegen das Bundesumweltamt.

Was hat das mit Landwirtschaft zu tun? Eine ganze Menge! Schließlich weist die Landwirtschaft im Gegensatz zu fast allen anderen Branchen im Mittel eine positive C02-Bilanz auf. Die drei wichtigsten Merkmale für eine klimaschonende Pflanzenproduktion sind hohe Hektarerträge mit einem effizienten Stickstoffeinsatz und einer guten Humusbilanz.
News vom: 20.05.2013

Vulkane sorgen für Klimagas-Schwankung

idw - Spurengase und Aerosole sind wesentliche Faktoren des Klimageschehens. Nun stellt das Karlsruher Institut für Technologie seine umfassendste Messung des Klimagases Schwefeldioxid im Fachmagazin Atmospheric Chemistry and Physics vor (doi:10.5194/acpd-13-12389-2013) und kommt zu dem Ergebnis:"Ein in den letzten Jahren beobachteter Anstieg der stratosphärischen Aerosolkonzentration wird im Wesentlichen durch den Eintrag von Schwefeldioxid aus einer Reihe von Vulkanausbrüchen hervorgerufen."
News vom: 20.05.2013

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