ZDS NEWS

"Agrarchemie-Hysterie"gefährdet Versorgungssicherheit

Bei der Lebensmittelerzeugung kommen Zusatzstoffe zum Einsatz, die vielfältige Funktionen übernehmen. Neben der Verbesserung von Back- und Kocheigenschaften, werden Lebensmittel mit Vitaminen und Mineralstoffen aufgewertet oder die Haltbarkeit wird verlängert, in dem z.B. Antioxidantien zugesetzt werden oder Rohstoffe Dank"Chemie"vor Verderb durch Pilze und Insektenfraß geschützt werden.

Das soll helfen, eine steigende Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgem. Der Einsatz schont Ressourcen und damit nachhaltig.
News vom: 03.07.2015

Kongress"Biogas in der Landwirtschaft - Stand und Perspektiven"

Vom 22. - 23. September 2015 werden das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) in Potsdam zum vierten Mal den Kongress"Biogas in der Landwirtschaft– Stand und Perspektiven"veranstalten. Sich verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen, zunehmende gesellschaftliche Anforderungen und vor allem die zukunftsfähige Energiebereitstellung bedingen notwendige Anpassungen und neue Strategien für Betreiber, Anlagenbauer, Serviceunternehmen und den Forschungs- und Entwicklungsbereich. Im Mittelpunkt stehen hierbei insbesondere die fast 8.000 Bestandsanlagen: welche Entwicklungsmöglichkeiten haben sie und wie können die anstehenden Aufgaben gemeistert werden? Der Kongress wird sich intensiv mit den aktuellen Schwerpunktthemen befassen und neue Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis präsentieren.
News vom: 03.07.2015

Landgrabbing mitten in Europa?

Deutschland und andere europäischen Ländern sind Gunststandorte für die Landwirtschaft: gute Böden, ausreichend Wasser, gut ausgebildete Menschen. Das weckt Begehrlichkeiten beim Kampf um Ackerflächen. Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat hierzu eine Stellungnahme meit deutlichen Empfehlungen verfasst ( "Jagd nach Agrarland– ein Alarmsignal für Europa und eine Bedrohung für bäuerliche Familienbetriebe"). Eine der Empfehlungen darin:"Land ist eine endliche Ressource, weswegen hier nicht dieüblichen Regeln des Markts gelten sollten. Die Eigentumsverhältnisse in Bezug auf Land und die Flächennutzung müssen stärker als bisher reguliert werden." 

Kritiker werfen der EU zudem vor, durch Direktzahlungen einen Anreiz für Landgeschäfte im großen Stil zu provozieren. Immerhin stehen Landwirten je ha 250 bis 300 Euro / Hektar zu.
News vom: 03.07.2015

DLG-Herdenmanager Schwein

Am 26. Oktober 2015 startet die DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) wieder Ihr Seminar"DLG-Herdenmanager Schwein". Im Zeitraum von drei Wochen vermitteln Ihnen Experten aus Beratung, Wissenschaft und Praxis das Wissen und Können für ein modernes und nachhaltiges Herdenmanagement. Der DLG-Herdenmanager richtet sich an Betriebsleiter und leitende Angestellte von sauenhaltenden Betrieben. Vorausgesetzt wird eine mindestens dreijährige praktische Berufserfahrung in der Sauenhaltung. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars wird das DLG-Zertifikat Herdenmanager verliehen.
News vom: 03.07.2015

PRRS-Forschungspreis: Jetzt Unterlagen einreichen

Das Unternehmen Boehringer Ingelheim Animal Health möchte Forschungsarbeiten, die zu praxistauglichen PRRS-Kontrollstrategien führen, unterstützen. Zu diesem Zweck sponsert das Unternehmen zum zweiten Mal den europäischen PRRS (Porzines Respiratorisches und Reproduktives Syndrom) Forschungspreis. Die Projektbeschreibungen können bis zum 31. Julieingereicht werden. Ein unabhängiger Prüfungsausschuss wird drei Projekte auswählen und im Oktober bekannt geben. Es werden Stipendien in Höhe von jeweils 25.000 Euro vergeben.
News vom: 03.07.2015

Methusalem-Alter Dank tierischer Fette

Sie sind beide 115 und führen ihr Alter auf tierische Fette zurück. Davon essen die Italienerin Emma Morano und die Amerikanerin Susannah Jones, beide Geburtsjahr 1899, regelmäßig und viel. Das Internetportal" N24 "hat eine Meldung zu den Essgewohnheiten der beiden Damen gebracht.

Anm. d. Red.: Ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen der Essgewohnheit und dem Alter besteht, darf angezweifelt werden. Der Bericht ist vielmehr ein Beleg, dass es noch Verbraucher gibt, die vollkommen entspannt mit dem Thema Ernährung umgehen. Das ist heute ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Eine Selbstverständlichkeit sollte es dagegen sein, dass auch deutsche Ernährungsberater endlich zur Kenntnis nehmen: die Mär von den schlechten Fetten gehört der Vergangenheit an. Und das ist schließlich wissenschaftlich bewiesen .
News vom: 02.07.2015

Gewässerrandstreifen - rechtmäßig oder Enteignung?

Durch das Anlegen von Gewässerrandstreifen und immer neuen Bewirtschaftungsbeschränkungen wird die Nutzbarkeit landwirtschaftlicher Flächen an Gewässern immer mehr eingeschränkt. Dies führt nicht nur zu einem Ertragsverlust sondern auch zu einer schleichenden Enteignung in Form einer dauerhaften Wertminderung der betroffenen  Grundstücke.
Dr. Christian Halm, Fachanwalt für Agrarrecht, wird sich am 8. Juli 2015 (19:0 Uhr) im Weingut Ihle, 69231 Rauenberg , mit der Frage beschäftigen, ob Anträge auf Befreiung erfolgsversprechend sind.
Daneben beschäftigt sich der Vortrag mit der Frage, ob ein Anspruch auf Entschädigung besteht, oder ob hier ein Fall der sog."Sozialpflichtigkeit des Eigentums"vorliegt, d.h. ob der Eigentümer die Beeinträchtigung entschädigungslos hinnehmen muss.
News vom: 02.07.2015

Mythen um"Glyphosat":"Stern"klärt auf

"Die Grünen haben wenige Proben Muttermilch untersuchen lassen und fanden darin Spuren von Glyphosat, einem Pflanzengift. Das sorgte für ein gewaltiges Medienecho. Doch die Studie entbehrt nicht nur jeder wissenschaftlichen Grundlage - sondern schürt auch unbegründet Angst", glauben Ilona Kriesl und Lea Wolz vom"Stern"(01.07.15: Die Mär von der verseuchten Muttermilch ) und berufen sich dabei u.a. auf eine gemeinsame Pressemeldung des BfR und der Nationalen Stillkommission.

Kollege Hartmut Wewetzer vom"Der Tagesspiegel"hat die Ergebnisse bereits am 26.05. als"Panikmache"entlarvt (26.05.15: Wie gefährlich ist Glyphosat in Muttermilch? ).

Zwei Beispiele, die Lob verdienen. Ansonsten müsse man einmal mehr allen"Medien"ein profundes"Versagen"unterstellen, glaubt Unternehmensberater und Kommunikationsexperte Hasso Mansfeld (01.07.15: The European: Die Medienmaschinerie der Guten ).

Das Schlimmste, was mit solchen"Untersuchungen"angerichtet wird, ist, dass Mütter verunsichert werden und Kindern die Muttermilch vorenthalten.

News vom: 02.07.2015

Falsche Ernährung: Armut gefährdet geistige Entwicklung von Kindern

Gesunde Ernährung ist auch eine Frage des Einkommens: Menschen mit wenig Geld ernähren sich im Durchschnitt schlechter. Prof. Dr. Hans K. Biesalski, Ernährungsmediziner an der Universität Hohenheim, warnt vor den Folgen vor allem bei Kindern. ... Besonders im Fokus steht bei Prof. Dr. Biesalski die Ernährung von Kindern in den ersten beiden Lebensjahren."Das sogenannte 1000-Tage-Fenster ist der entscheidende Zeitraum– falsche Ernährung in dieser Zeit hat massive Konsequenzen für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder", warnt der Experte.
Armut sei ein wesentlicher Faktor, der die kognitive Entwicklung der Kinder beeinträchtigt. In der Folge könnten sie schlechtere schulische Leistungen zeigen und auch später im Leben oft noch Probleme haben.
Die problematischste Gruppe seien alleinerziehende junge Mütter, die von Hartz IV leben müssen. ( idw ]
News vom: 02.07.2015

Kontrollgebühren verärgern Landwirte

L P D - Kontrolle ist gut, bezahlen ist besser…Nach diesem Motto werden Landwirte neuerdings für Untersuchungen im Rahmen der Nationalen Rückstandskontrollen zur Kasse gebeten."Einzelne Betriebe werden risikobasiert von denüberwachungsbehörden für Stichprobenkontrollen ausgesucht und dürfen als Dankeschön – selbst wenn nichts zu beanstanden ist – auch noch die Zeche bezahlen", kritisiert Landvolkpräsident Werner Hilse diese  Praxis. Das Landvolk Niedersachsen hat eine Reihe Anrufe verärgerter Landwirte erhalten, die kein Verständnis dafür haben, dass sie die überwachungstätigkeit im Dienste der Allgemeinheit nun bezahlen sollen. Als absolut unangemessen bezeichnet Hilse die Höhe einzelner Gebühren im Vergleich zum tatsächlichen Warenwert. Beträge von mehr als 100 Euro seien leider keine Bagatellen, für ein Honigglas mit 500 Gramm Inhalt könnten es im schlechtesten Fall gar mehr als 750 Euro werden.

Anm. d. Red.: Die Gebühren fallen auch bei Lebensmittelkontrollen an. Allerdings haben Restaurants und Einzelhändler i.d.R. die Möglichkeit, die Kosten über höhere Preise an die Verbraucher weiterzureichen. Diese Möglichkeit haben Landwirte nicht. Außerdem führen derartige landesspezifische Besonderheiten zu innerdeutschen Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der zweitwichtigsten niedersächsischen Branche - der Landwirtschaft.
News vom: 02.07.2015

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