ZDS NEWS

Gülle einer Kuh liefert jährlich 1.000 Kwh Strom

BMEL - 1000 Kilowattstunden Strom können in etwa aus der jährlich anfallenden Gülle einer einzigen Kuh gewonnen werden. Das reicht zum Beispiel für 1000 Vollwaschgänge. Wenn man die Gülle einer kleinen Rinderherde (25 Großvieh) energetisch nutzt, kann man damit sogar sieben Durchschnittshaushalte ein ganzes Jahr lang mit Stromversorgen. Neben Gülle können zahlreiche weitere Reststoffe einen wichtigen Beitrag zur klimaschonenden und nachhaltigen Energieversorgung leisten. Der Inhalt einer Biotonne erbringt in der Biogasanlage beispielsweise rund vier Kilowattstunden Strom. Das reicht für etwa vier Vollwaschgänge odereine Woche elektrisches Kochen.

Am Tag der erneuerbaren Energien am 26. Aprilöffnen bundesweit zahlreiche Betreiber von Anlagen, die die Energieträger Sonne, Biomasse, Wind und Wasserkraft nutzen, ihre Türen. Weitere Informationen finden Sie unter www.energietag.de .

Quelle: BMEL, Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

News vom: 24.04.2014

Mit FNL-Informationsmaterialien einen erfolgreichen„Tag des offenen Hofes“ organisieren

Am 14. und 15. Juni 2014 werden deutschlandweit zum"Tag des offenen Hofes"wieder hunderte Bauern ihre Betriebeöffnen. Dort werden sie den Besuchern erklären und zeigen, wie Landwirtschaft heute funktioniert, woher Brot, Milch, Fleisch und Eier kommen, wie Getreide, Obst und Gemüse angebaut oder Tiere ernährt und gehalten werden. Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) unterstütztdas Engagement der Initiatoren bestehend aus Deutschem Bauernverband (DBV), dem Deutschen LandFrauenverband (dlv) und dem Bund der Deutschen Landjugend (BDL) mit vielfältigen Angeboten rund um die landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit.
News vom: 24.04.2014

ZDS-Fachtagung am 20. Mai in Rostock

Die Schweinehalter sind Teil eines Wirtschaftssektors, der sich als Wertschöpfungskette darstellt. Jedes Glied der Kette – von der Zucht bis zur Ladentheke – steht im harten, globalen Wettbewerb und ist somit gezwungen, sich konsequent ökonomisch auszurichten. Zu einer Verunsicherung der Marktbeteiligten führt es, wenn   z.T. ideologisch geprägte Ansprüche von Seiten Dritter, z.B. politischer Parteien oder Organisationen des Tier- und Umweltschutzes angemeldet werden. Hier stellt sich die Frage, ob und wie auf diese Wünsche eingegangen werden kann und wer die zusätzlichen Kosten trägt.
Mit einer Fachtagung will der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. den Entscheidungszwiespalt sowie mögliche Entscheidungshilfen aufzuzeigen, die sich ergeben, wenn ideologische Wunschvorstellungen in die Mechanismen des freien Marktes aufeinander treffen.
News vom: 08.04.2014

Gärreste: Kennzeichnungsanforderungen beachten

Gärreste aus Biogasanlagen werden in der Regel als Düngemittel auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verwertet.  Dabei gelten für den Inverkehrbringer die Kennzeichnungsvorschriften der Düngemittelverordnung (DüMV). Das bedeutet, unabhängig vom Lieferscheinverfahren nach der Wirtschaftsdüngerverbringensverordnung ist nach den Anforderungen der Düngemittelverordnung eine Warendeklaration (Kennzeichnung) notwendig. Diese gesetzliche Anforderung wird leider zu oft unzureichend umgesetzt, meldet die LWK Niedersachsen in einer aktuellen Pressemeldung .
News vom: 22.04.2014

AFP 2014 - Bauliche Anforderungen an die Ausgestaltung von Stallplätzen

Im Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) sind zukünftig nur solche Stallanlagen förderfähig, die je nach Tierart und Tiergruppen besondere Anforderungen an die neu erstellten Tierplätze erfüllen. Dabei kann für Stallanlagen, die die Anforderungen der niedersächsischen Anlage 2 der AFP-Richtlinie erfüllen, ein höherer Fördersatz bewilligt werden als für solche, die"nur"die Anlage 1 der Richtlinie erfüllen. Beide Anlagen der AFP-Richtlinie finden sie auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer Niedersachsen .
News vom: 22.04.2014

Humanarzneimittel werden für Umwelt zum Problem

©aho - Humanarzneimittel gelangen hauptsächlich über das häusliche Abwasser in die Umwelt, erläutert das Umweltbundesamt (UBA) in einer Medieninformation. Als besonders umweltrelevant, weil schon in geringen Konzentrationen toxisch für die Umwelt und oft auch sehr langlebig, haben sich Hormone, Antiparasitika und bestimmte Schmerzmittel herausgestellt. So wurden nach Informationen des Umweltbundesamtes im Jahr 2009 mehr als 13 Tonnen (13.697,9 kg) Hormone in der Humanmedizin verabreicht. Dagegen nehmen sich die vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) kürzlich kritisierten 90 kg des Hormons Altrenogest zur Zyklussynchronisation bei Jungsauen eher bescheiden aus.
News vom: 22.04.2014

Resistente Keime als Urlaubssouvenir

©aho - Vor gefährlichen Mitbringseln warnen französiche Wissenschaftler, nachdem Sie Indienurlauber auf resistente Keime untersucht haben. Obwohl die Personen nicht in einer Klinik behandelt worden waren, fanden die Mediziner in Stuhlproben Coli-Bakterien, die selbst gegen modernste Reserveantibiotika wie die sogenannten Carbapeneme resistent waren. Diese Antibiotika werden zur Therapie von schweren Krankenhausinfektionen (nosokomialen Infektionen) eingesetzt. Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für gramnegative Krankenhauserreger registriert einen deutlichen Anstieg von gramnegativen Erregern, die gegen Reserve­antibiotika aus der Klasse der Carbapeneme resistent sind. Das Robert Koch-Institut (RKI) spricht im Epidemiologischen Bulletin (2013; 19: 167-172) von einer bedrohlichen Entwicklung.
News vom: 17.04.2014

"Wer mittags ruht, stirbt früher ...."

Dr. Thomas Georg Schätzler ist Arzt und Autor im Internetportal"doccheck". In einem aktuellen Blogbeitragärgert er sich über die europäische EPIC-Studie ( European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition ), weil deren Daten auch für fragwürdige Hypothesen missbraucht würden. Bei der EPIC-Studie handele es sich tatsächlich um eine sog."Follow-up-Studie", bei der Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen durch Fragebögen ex post erfasst wurden. Eine Studiengruppe sei der Hypothese vom langen Mittagsschlaf und einer ggf. daraus resultierenden erhöhten Mortalität nachgegangen. Aussagekraft: Null.
"Man hätte auch nach der täglichen Fernsehdauer, nach Gehhilfen, Sturzneigung oder Hörgeräten, nach schwindender Alltagskompetenz,"Essen auf Rädern", nach Lesehilfen, Mobilitäts- und Kognitionsdefiziten fragen oder ein geriatrisches Basis-Assessment machen können", erregt sich der Mediziner im Internetportal.

Anm. d. Red.: DerÄrger ist verständlich, auch wenn derartige Hypothesen niemand wirklich ernst nimmt. Bis auf Arbeitgeber wahrscheinlich. Viel ärgerlicher sind derartige Studien dann, wenn daraus Empfehlungen abgeleitet werden, die zu echten Gesundheitsrisiken führen können. Das ist z.B. bei vielen Ernährungsempfehlungen der Fall.
News vom: 17.04.2014

Weiterer Schritt zur Umsetzung der Initiative Tierwohl Schwein

Vertreter aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel haben am 11. April 2014 in einer Projektgruppensitzung erneutüber die Ausgestaltung der Initiative zum Tierwohl Schwein beraten. Weitgehendes Einvernehmen wurde hinsichtlich des Organisations- und Finanzierungsmodells erzielt, informiert die QS Qualität und Sicherheit GmbH auf ihrer Internetseite.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Beratungen wird die Finanzierung der Initiative auf eine breitere Grundlage gestellt. So soll für die Finanzierung der Ausgleichszahlungen, die die Tierhalter für die Umsetzung definierter Tierwohlanforderungen erhalten, die gesamte Vermarktungsmenge an Schweinefleisch, Wurst und Fleischwaren mit Schweinefleischanteil herangezogen werden. Pro Kilogramm vermarkteter Ware werden Handelsunternehmen  einen festen Betrag an eine von der Trägergesellschaft beauftragte Clearingstelle abführen. Der Lebensmitteleinzelhandel hat zugesagt, in den ersten drei Jahren die Initiativezum Tierwohl Schwein mit knapp 200 Mio. EURO zu unterstützen.

Film zur Tierwohlinitiative
News vom: 17.04.2014

Europas Landwirtschaft ist spitze bei Senkung von Treibhausgasemissionen

über eine Datenbank der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) kann man Schätzungen zu Treibhausgasemissionen nach Ländern recherchieren. Danach sollen die jährlichen Emissionen aus dem Pflanzenbau und der Tierhaltung in den letzten 10 Jahren insbesondere aufgrund von Produktionssteigerungen in Entwicklungsländern gestiegen sein. Es ist die Rede von 14 % auf weltweit5,3 Mrd t CO2-Äquivalent (CO2 eq), was angesichts der Geburtensteigerung im selben Zeitraum nicht wirklich wundert. Unterteilt man die Emissionen nach Regionen, soll lt. der FAO-Zahlen Asien zu 45 % am globalen Gesamtausstoß verantwortlich sein. Europa konnte seine Emissionen seit 1990 bis 2011 von  21 % auf 11 % der Treibhausgasemissionen der globalen Landwirtschaft senken, was vielen Experten als Beleg für ihre Forderung nach einer nachhaltigen Produktivitätssteigerung gilt. 10 % aller landwirtschaftlich verursachten Emissionen stammen lt. FAO-Datenbank aus dem Reisanbau.
News vom: 17.04.2014

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