ZDS NEWS

A: warum steigen inÖsterreich Biobauern aus?

Angeblich steigen in Deutschland jährlich rund 600 Bauern aus der Bioproduktion aus. Gründe gibt es viele, davon in erster Linie finanzielle. So wundert nicht, dass Bauern mittlerweile ganz pragmatisch, fern jeder Ideologie entscheiden. Der Politik gefällt die Entwicklung nicht. Sie versucht mit Steuergeldern und höheren Ökozulagen gegenzusteuern. Damit begeben sich die Betriebe in neue Abhängigkeiten .
Ein Blick ins NachbarlandÖsterreich zeigt, dass dort Rückumsteller unter der Last der Zertifizierungsauflagen und der Lieferverträge leiden, was als "Knechtschaft" empfunden werde.
News vom: 01.08.2014

Erzeuger: Gesundheitsmanagement bei Bioschweinen

oekolandbau.de - Landwirtinnen und Landwirte haben einen großen Bedarf an Managementwerkzeugen, mit denen der Tiergesundheitsstatus verbessert werden kann. Ein transnationales Forschungsvorhaben hat Systeme zum Gesundheitsmonitoring der beteiligten EU-Länder erfasst und Managementhilfen für die Anwendung entwickelt.
News vom: 01.08.2014

Dritte Datenerhebung zur Antibiotikaabgabe in der Tiermedizin

BVL - Im Jahr 2013 wurden in der Tiermedizin knapp 170 Tonnen weniger Antibiotika abgegeben als im Vorjahr. Das ergab die Auswertung der im Jahr 2013 zum dritten Mal erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als Wirkstoffe mit besonderer Bedeutung für die Therapie beim Menschen (Critically Important Antimicrobials)eingestuften Antibiotikaklassen wie Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation werden weiterhin nicht in großen Mengen abgegeben.

Kaum ist diese eigentlich erfreuliche Meldung online, wird das Ergebnis für politische Zwecke missbraucht. Dabei helfen Mengendiskussionen überhaupt nicht weiter. Es ist gut zu wissen, dass altbewährte Antibiotika in der Veterinärmedizin nach wie vor wirksam sind. Insbesondere sog. Reserveantibiotika sollen für die Entwicklung von Resistenzen verantwortlich sein, wobei auch hier jedes Medikament spezifisch wirkt. Unabhängig von der Menge, führt fördert grundsätzlich jeder Antibiotikaeinsatz Resistenzen. Diese sind immer spezifisch;"die Resistenzentwicklung"gibt es nicht.
In diesem Zusammenhang wird auf die strenge Indikationsstellung der BTK-Antibiotikaleitlinien zu den Reserveantibiotika hingewiesen.
News vom: 01.08.2014

AVA-Jungsauentagung

Die Agrar- und Veterinärakademie (AVA) führt am 26. und 27. September 2014 in Horstmar-Leer ein Jungsauenseminar durch. Jungsauen sind die"Prinzessinnen"eines jeden Ferkelerzeugerbetriebs und verlangen auch demensprechende Behandlung durch den Tierbetreuer und bestandsbetreuenden Tierarzt. Die regelmäßige Zuführung und Integration von Jungsauen in den Sauenbestand verlangt ein ausgefeiltes Management, um nicht nur tiergesundheitliche Probleme zu verhindern. In dem zweitägigen Jungsauenseminar informieren die geladenen Referenten über den neuesten Stand aus tierärztlicher und landwirtschaftlicher Sicht.
News vom: 01.08.2014

Amerikanische Schweinehalter wehren sich gegen Umrüstung der Ställe

Europäische Ferkelerzeuger mussten ihre Ställe für trächtige Sauen auf die sog. Gruppenhaltung umrüsten. Das hat viel Geld gekostet , wurde aber vom Lebensmitteleinzelhandel nicht honoriert, so daß viele kleine Erzeuger die Schweinehaltung aufgegeben haben. Ähnliche Entwicklungen deuten sich jetzt in Amerika an. Schaute man 2012 noch voll Häme auf steigende europäische Tierschutzvorgaben , die zu deutlichen Wettbewerbsverzerrungen geführt haben, fordern jetzt auch immer mehr Fleischabnehmer in Amerika eine Umsrüstung. In erster Linie, weil sie ihre Fleischprodukte auch auf dem lukrativen europäischen Markt verkaufen wollen. Eine amerikanischer Agrarunternehmer hat im Internetportal"CommonGround"kalkuliert, welche Kosten auf ihn zukommen. Er ist Teilhaber einer Farm mit 3.200 Sauen.
News vom: 01.08.2014

Futtermittelunternehmer für GVO-haltiges Futtermittel regresspflichtig

EinÖkolandwirt hatte seine 650 Schweine mit Misch­futter gefüttert, das Spuren (1,7 %) von gentechnisch veränderten Sojabohnen enthielt (zulässig sind nur 0,9 %). Daraufhin verweigerte die Kontrollstelle ihm das Biosiegel. Zu Recht, wie das Verwaltungsgericht Lüneburg jetzt entschied. Der Verlust für den Schweinemäster wird mit rd. 100.000 Euro angegeben, die er sich allerdings vom Futtermittelhändler wiederholen könne ( Az. 4 B 24/07 ).
News vom: 01.08.2014

Ideologisch orientierte Ernährungsmedizin: Ernährungsunsinn August

Im Ernährungsunsinn"August"widmet sich das Europäische Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E e.V.) einer Meta-Analyse der University of Pennsylvania, wonach eine"völlige Alkoholabstinenz besser für die Gesundheit sei als der (moderate) Konsum von Bier, Wein oder Spirituosen. Diese Aussage steht damit diametral zum bisherigen Kenntnisstand, demzufolge ein mäßiger wie regelmäßiger Alkoholkonsum eher vorteilhaft sein sollte."
Eine unabhängige Auswertung der Orginaldaten kommt aber zu einem ganz anderen Ergebnis. Danach hatten selbst die"Schwersttrinker"bessere Leberwerte, als die Personen, die komplett auf Alkohol verzichteten."In dieser Metaanalyse schneiden peinlicherweise die Säufer oft besser ab als die Abstinenzler", so das EU.L.E e.V.
News vom: 01.08.2014

"Proud to be a pork producer"

Jetzt mal ehrlich; freuen Sie sich auch, wenn Sie nach einer langen Vortragstagung oder einem Messebesuch wieder zurück zu Ihren Tieren in den Stall dürfen. Zusehen zu können, wie Tiere auf Ihre Pflege direkt reagieren?
So eine"stolze Landwirtin"hat auf der Internetseite"Pork Producers"ihren Arbeitsalltag gepostet:"Yep, I think I’m hooked and I’m proud of it."
News vom: 31.07.2014

Schweizer Wissenschaftler warnt vor Politisierung von Ernährungsstudien

Eine internationale Metastudie unter Leitung der Universität Newcastle hat 343 Studien zu dem Thema"Inhaltsstoffe von Bionahrung"ausgewertet und bestätigt, was viele Experten bereits wussten: der Anteil von sechs Antioxidantien soll höher sein, als bei Lebensmitteln aus konventioneller Herstellung und die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln geringer.

Daraus könne aber nicht abgeleitet werden, dass der Verzehr von Bionahrungsmittel gesundheitsfördernde Wirkung habe. Das macht der Schweizer Mitautor Urs Niggli deutlich.
Auch widerspricht die jetzt vorgelegte Metastudie den Ergebnissen der 2009 von der britischen Food Standards Agency veröffentlichten Studie , wonach Biolebensmitteln nicht mehr"gesundheitsfördernde Stoffe"enthalte.

Anm. d. Red.: Ganz ehrlich; wenn Lebensmitteln eine gesundheitsfördernde Wirkung hätten, müssten sie auf Rezpt verkauft werden.
News vom: 31.07.2014

Einnahmen aus der EEG-Umlage

hib - Um die Einnahmen aus der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geht es in einer kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ( 18/2219 ). Die Abgeordneten wollen unter anderem erfahren, warum sich in diesem Jahrüberschüsse bei der Umlage abzeichnen. Im Vorwort zur Kleinen Anfrage heißt es dazu, die Einnahmen aus der Umlage würden für den Zeitraum Januar bis Juni 2014 rund 1,8 Milliarden Euro betragen und damit über den notwendigen Ausgaben liegen. Die Bundesregierung soll über die Gründe für den überschuss berichten und mitteilen, in welchen Finanzanlageprodukten die überschüsse angelegt wurden. Außerdem werden Fragen zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Umlage gestellt.
News vom: 31.07.2014

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