ZDS NEWS

"Grüne"zu Besuch bei Theo Schulze-Wierling

"Tierschutz kostet Geld. Viel Tierschutz kostet viel Geld!"Das sind zwei wichtige Kernaussagen des aktuellen Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirates für Agrarökonomie. Den Schweinehaltern ist das schon lange klar. Viele Landwirte haben viel Geld in die Hand genommen, in der Hoffnung über die"Initiative Tierwohl"eine Refinanzierung zu erhalten. Leider reicht das Geld nicht. Mehr als 2.000 Unternehmen stehen bisher auf der Warteliste. Das istärgerlich. Noch ärgerlicher ist es, wenn dieses Engagement nicht gewürdigt wird."Eine in Beton gegossene Fehlinvestition", wird Friedrich Ostendorff, agrarpolitischen Sprecher der Grünen, auf der Internetseite der ISN zitiert. Gemeinsam mit Anton Hofreiter, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, hatte er kürzlich den Landwirt Theo Schulze-Wierling auf dessen Hof besucht. Der Landwirt gehört zu den Schweinehalter, die auf der Warteliste der Initiative Tierwohl stehen.

Anm. d. Red.:"Landwirtschaft"ist ein Kernthema von Bündnis90/Die Grünen für die nächste Bundestagswahl. Zaghaft bemüht man sich um einen Dialog mit den konventionellen Landwirten, ohne die es nicht geht. Erkannt wird auch, dass nur wirtschaftlich tragfähige Lösungen Voraussetzung für Innovationen sind. Mit dem Zitat polarisiert Ostendorff. Dabei wissen alle Experten, dass es"gute"und"schlechte"Ställe gibt - unabhängig von der Landbau- und unabhängig von der Stallform. Also kein Grund, nicht miteinander zu reden.
News vom: 24.07.2015

Wettbewerb: Was ist das Geheimnis deines Erfolges?

Bayer CropScience Deutschland hat einen Wettbewerb ausgeschrieben und bittet Landwirte um Fotos, die das persönliche"Erfolgsgeheimnis"lüften.
"Was macht dich stark, was macht dich stolz? Dein Trecker, deine Tradition, deine Träume? Egal, was hinter deinem Erfolg steht: halte es fest und zeig‘ es uns!"
Die Teilnahme lohnt sich: zu gewinnen gibt es eine Drohne Phantom 2 inklusive GoPro 4 Kamera.
Informationen zum Wettbewerb mit den Teilnahmebedingungen finden Sie hier .
News vom: 24.07.2015

F: esst mehr heimisches Fleisch!

Die Marktpreise für Schweinefleisch liegen seit Monaten auf einem Niveau, das für viele Tierhalter Existenz bedrohend ist. Auch der Sommer, der den Absatz aufgrund zunehmender Grillnachfrage beleben könnte, ist bisher ausgeblieben. In Frankreich ist die Not so groß, dass die Bauernprotest zunehmen. Die Regierungreagiert hilflos und wirbt für Verzehr heimischen Fleisches.
News vom: 24.07.2015

"SCHAU!-Fenster"zum Pflanzenschutz

Die deutschen Verbraucher wünschen sich mehr Information über Pflanzenschutz. Nur jeder fünfte fühlt sich zum Thema gut oder sehr gut informiert. Das hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) festgestellt – die zuständige Fachbehörde für die Sicherheitseinschätzung von Pflanzenschutzmitteln. Gleichzeitig hegen viele Menschen aber ein unzutreffendes Bild von moderner, produktiver Landwirtschaft. Und: Viele haben"diffuseÄngste"(BfR) vor modernem Pflanzenschutz. Ein Einfallstor für einseitige Information und Verunsicherung der Verbraucher.

Deshalb hat der Industrieverband Agrar die Aktion" SCHAU ins Feld! "gestartet. Die Aussage: Pflanzenschutz ist sicher. Er unterliegt hierzulande den strengsten Auflagen weltweit. Und er hilft den Landwirten, gesunde, ausreichende und preiswerte Lebensmittel zu erzeugen. Wie eine Landwirtschaft ohne Pflanzenschutz aussähe, möchten wir zeigen. Machen Sie sich selbst ein Bild – und schauen Sie ins Feld!
Wussten Sie z.B. dass für gesunde Pflanzen heute 100 Gramm Pfanzenschutzmittel je 10.000 Quadratmeter völlig ausreichen können? Das sind ein 0,01 Gramm je Quadratmeter. Wie bringt der Landwirt ein so geringe Menge so gleichmäßig aus, dass sie überhaupt wirken kann?

News vom: 24.07.2015

"Arbeitsgemeinschaft für gerechten Tierschutz"

Tierschutz in Deutschland genießt eine hohe Wertschätzung und er ist gesetzlich im Detail geregelt. Die hoheitliche überwachung liegt in den Händen der beamteten Tierärzte. Im Bereich der Landwirtschaft hat die Wirtschaft selber unabhängige Kontrollmechanismen geschaffen. Verstöße werden konsequent geahndet . Die Sanktionsstrafen fließen in die Forschung. In Schleswig-Holstein soll jetzt gegen eine Staatsanwältin ermittelt werden, weil es nach Ansicht von betroffenen Tierbesitzern zu"rechtwidrigen Veräußerungen beschlagnahmter Tiere gekommen sei", informiert Hagen Meyer im Internetportal der"Bild"(22.07.15: Justiz ermittelt gegen Staatsanwältin ). Der NDR hatte bereits Ende 2014 berichtet.
News vom: 24.07.2015

DLG-Merkblatt 391: Glyphosat– Verantwortungsvoller Umgang mit einem Wirkstoff

Der Wirkstoff Glyphosat kam in Deutschland erstmals Mitte der 1970er Jahre in dem Pflanzenschutzmittel Round up auf den Markt. Zurzeit sind im Ackerbau 69 Glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen. Die Anwendungsgebiete reichen von Einzelpflanzenbehandlungen,über die Bekämpfung von Ausfallgetreide, der Unkraut- und Ungrasbekämpfung, bis hin zur Sikkation in lagerndem Getreide oder Raps.
Auf Grund dieses breiten Anwendungsspektrums ist Glyphosat mittlerweile der weltweit am meisten eingesetzte herbizide Wirkstoff.
Auf EU-Ebene findet momentan die turnusgemäße Neubewertung des Wirkstoffes als Grundlage für die weitere Zulassung statt. Diese muss bis zum 31.12.2015 erfolgt sein.
Zweck eines neuen DLG-Merkblattes ist es, die Relevanz und teilweise Unverzichtbarkeit von Glyphosat aufzuzeigen und Landwirte im Umgang und Einsatz des Wirkstoffs zu unterstützen. Damit einher geht eine Darstellung wichtiger Einsatzgebiete in der Landwirtschaft, deren Bewertung und das Aufzeigen möglicher ackerbaulicher Alternativen zum Glyphosateinsatz.
Eine fachliche Bewertung erfolgt nicht. Das BfR hat kürzlich seine FAQ zu dem Wirkstoff aktualisiert.
News vom: 24.07.2015

W2-Professur für Tierzucht/Tierhygiene an der HTW Dresden

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden ist mit rund 5.000 Studierenden und mehr als 40 Studiengängen in 8 Fakultäten die zweitgrößte Hochschule der sächsischen Landeshauptstadt. An der Fakultät Landbau/Landespflege ist zum Wintersemester 2017 die Professur (W2) für Tierzucht/Tierhygiene zu besetzen.

Das Berufungsgebiet umfasst schwerpunktmäßig die Lehrgebiete:
- Anatomie/Physiologie der Haustiere
- Tierzucht, genetische Diversität
- Tiergesundheitslehre/Tier- und Lebensmittelhygiene
- Biotechnik und Biostatistik im Nutztierbereich.
News vom: 24.07.2015

ESBL-Keime aus der Landwirtschaft von untergeordneter Bedeutung

In Schweden wurde gerade ein aktueller Bericht"Der Verbrauch von Antibiotika und das Auftreten von Antibiotika-Resistenz in Schweden ' ( SVARM 2014 (2015) veröffentlicht. Die Ergebnisse decken sich mit Untersuchungen aus Deutschland: der Großteil resistenter Bakterien wird durch die Humanmedizin verursacht. In dem Bericht wird der Fokus u.a. auf Abwasser und Kläranlagen gelegt, über die Rückstände und resistente Keime in die Umwelt gelangen.

An einer Interpretation hat sich David Burch für"Pig Progress "versucht.

Anm. d. Red.: In Deutschland wurden die Untersuchungsergebnisse durch zwei Jugend-forscht-Preisträgerinnen erst kürzlich bestätigt .
News vom: 23.07.2015

Sauenhalter für Projekt zu Gruppenfreilaufbuchten gesucht

Deutschlandweit werden in dem Themennetzwerk"Sauen mit Ferkeln– Einführung von Gruppenfreilaufbuchten in der Säugeperiode"bis zu fünf Betriebe gefördert, die sich über einen Zeitraum von zwei Jahren als Demonstrationsbetriebe an den Modellvorhaben beteiligen.
Die offizielle Bekanntmachung sowie den Fragebogen zur Interessensbekundung für Betriebe können Sie auf der Projektwebsite http://www.mud-tierschutz.de / herunterladen.

News vom: 23.07.2015

Anmeldefrist für Wettbewerb zum Schutz des Bodens geht zu Ende

(DBV) Höchste Zeit wird es für Landwirte, die am Wettbewerb"BodenWertSchätzen"im Internationalen Jahr des Bodens teilnehmen wollen. Die Bewerbung muss online ( www.bodenwertschaetzen.de ) bis zum 31. Juli 2015 eingereicht werden, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und der Rat für Nachhaltige Entwicklung rufen mit dem Wettbewerb zum Schutz des Bodens  landwirtschaftliche Betriebe, Institutionen, Domänen, Kommunen, Schulen, Berufsschulen und Einrichtungen des Naturschutzes auf, sich mit"Ideen, Ansätzen und Projekten zum nachhaltigen Umgang mit dem Boden"zu beteiligen.

News vom: 23.07.2015

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