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Neuer Zuchtansatz könnte zu doppelten Pflanzenerträgen führen

idw - Noch gelingt es den Pflanzenzüchtern, jährlich neue Sorten mit höheren Erträgen zu züchten. Eine neue Methode verspricht nun, diese jährliche Ertrags-Steigerung sogar zu verdoppeln – so die Einschätzung von Wissenschaftlern aus Pflanzenzucht, Biometrik und Bioinformatik.
Zwei Ursachen könnten die Revolution in der Pflanzenzüchtung eileuten: Die stark gefallenen Preise für Erbgut-Analysen und ein Paradigmenwechsel in der Bioinformatik, mit der Computer blitzschnell berechnen, wie vielversprechend die Pflanze als neue Sorte ist. Die Pflanzenzüchter haben sich das von der Tierzucht abgeschaut.
News vom: 23.11.2014

Mit vier Bausteinen zu einem langen Leben

Eine ausgewogene Ernährung in Verbindung mit Hygiene, Impfstoffen und Antiinfektiva sind die Gründe für unsere heutig hohe Lebenserwartung. Beim Symposium"Therapie und Prävention von Infektionskrankheiten bot eine Zusammenschau darüber, was die Medizin heute und in absehbarer Zeit ausrichten kann.
Erfreulicherweise habe sich in Deutschland bei MRSA in den letzten Jahren gezeigt, dass durch breite Umsetzung geeigneter Bekämpfungsmaßnahmen und das gemeinsame Handeln verschiedener Akteure resistente Stämme auch wieder zurückgedrängt werden können.
News vom: 23.11.2014

Pharmarückstände im Trinkwasser zu 70 % aus Privathaushalten

©aho - Im Wasser dreier oberflächennahen Messstellen mit einer Tiefe von zehn Metern haben Mitarbeiter des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) das Antibiotikum Sulfadimidin gefunden. Wie der OOWV meldet , wurde der Wirkstoff in Thülsfelde im Landkreis Oldenburg gefunden. Die gemessenen Konzentrationen liegen knapp über der Nachweisgrenze von 0,02 bis 0,03 Mikrogramm pro Liter. Für das Trinkwasser bestehe derzeit aber keine Gefahr, so der OOWW.
Derzeit sollen sich Rückstände von über 150 Arzneiwirkstoffen in deutschen Gewässern nachweisen lassen, 23 davon auch im Trinkwasser. 20 Prozent der Pharma-Rückstände im Wasser stammen nach Schätzungen aus Krankenhäusern, 70 Prozent aus Privathaushalten, informiert das Internetportal"aho".
News vom: 22.11.2014

H5N8: Schweden ordnet Stallpflicht an; Niedersachsen wartet

©aho - Wegen der H5N8-Vogelgrippe-Fälle in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden hat das schwedische Landwirtschaftsministerium eine generelle Stallpflicht für Geflügel angeordnet. So soll eine mögliche Ansteckung durch Wildvögel mit den H5N8-Virus verhindert werden. Für Geflügelhalter, die ihre Tiere normalerweise im Freiland halten, sind Ausnahmen von der neuen Vorschrift möglich. In Niedersachsen wird es vorerst keine generelle Stallpflicht für Geflügel geben. Derzeit gebe es noch keinen Grund, dies vorzuschreiben, verlautete es am Dienstag aus dem Agrarministerium inHannover.

Anm. d. Red.: Es liegen bisher keine Hinweise vor, dass das für Geflügel hoch pathogene Virus ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen könnte.
News vom: 22.11.2014

Reimer kritisiert Diskussion um vegane Ernährung

age - Kritisch zur Veganer Bewegung hat sich der Amtschef im baden-württembergischen Landwirtschaftsministerium, Wolfgang  R e i m e r , geäußert."Die Diskussion um vegane Ernährung ist eine Luxusdiskussion, die wir uns auf hohem Wohlstandsniveau leisten", sagte Reimer gegenüber AGRA-EUROPE. Im internationalen Maßstab gehe diese Diskussion"völlig an den Realitäten vorbei."Weltweit gebe es lediglich 1,6 Mrd ha Ackerland, aber 3,5 Mrd ha Grünland. Das könne man aber nur über kleine und große Wiederkäuer nutzen.
News vom: 22.11.2014

Antibakterielle Seife gesundheitsschädlich?

Die antibakteriell wirksame Chemikalie Triclosan findet sich in vielen Seifen, Zahnpasta oder Shampoos und galt bisher als verträglich. Das Wissensmagazin"scinexx"informiert darüber, dass Versuche mit Mäusen daraufhin deuten, dass Triclosan langfristig die Leber schädigen kann und vielleicht sogar Leberkrebs fördert ( Seife mit langfristigen Nebenwirkungen? ).

Anm. d. Red.: Neu sind die Ergebnisse nicht. Es gibt mehr als 2.000 Produkte des alltäglichen Lebens, die sog. antibakterielle Zusatzstoffe enthalten, zu denen auch Untersuchungsergebnisse zu gesundheitlichen Risiken vorliegen - zusätzlich zu den rd. 8.000 Tonnen umweltwirksamen Medikamenten aus der Humanmedizin.
News vom: 22.11.2014

Arbeitskräftemangel für Reisanbau in Asien?

idw - In landwirtschaftlichen geprägten Regionen Asiens lassen sich dieselben Entwicklungen beobachten, wie in Europa vor 100 Jahren: die zunehmende Industrialisierung führt zu Mechanisierung der Landwirtschaft.
So sind Reis-Produktionssysteme in Südostasien sehr arbeitsintensiv. Auch wenn wichtige Arbeitsschritte z.B. in thailändischen Betrieben schon mechanisiert sind, werden in der Reisproduktion mehr als 200 Arbeitsstunden pro Hektar eingesetzt. Europäische Weizenproduzenten benötigen im Vergleich nur ca. 10 Arbeitsstunden pro Hektar.Aufgrund des Wirtschaftswachstums im Industrie- und Dienstleistungssektor sind die Löhne in den untersuchten südostasiatischen Regionen in den letzten Jahren stark gestiegen. Daher stehen die Landwirte als Arbeitgeber vor der Herausforderung, wie sie auf den Arbeitsmärkten wettbewerbsfähig bleiben.
News vom: 22.11.2014

Verabschiedet sich„Die Zeit“ vom Qualitätsjournalismus?

(DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat sich in einer Pressemeldung gegen pauschale, einseitige und unsachliche Kritik an der Nutztierhaltung in Deutschland im jüngsten Artikel"Die Rache aus dem Stall"der Wochenzeitung"Die Zeit"gewendet. Auch Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein und Vizepräsident des DBV, der zugleich Vorsitzender des DBV-Fachausschusses für Öffentlichkeitsarbeit ist, hat einen offenen Brief an den Chefredakteur der"Zeit", Giovanni di Lorenzo, gerichtet. Der DBV veröffentlicht diesen im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Di Lorenzo,
Ihre Wochenzeitung galt mir bisher als eine der letzten Bastionen des deutschen Qualitäts-journalismus. Die Zeit stand für Objektivität, echte Recherche und das Agieren abseits des Boulevards. Die Artikelserie"Die Rache aus dem Stall"hat mich persönlich und meine Berufskolleginnen und -kollegen daher entsetzt und maßlos enttäuscht. Es erschien vielen unglaublich, dass die Zeit sich auf ein derartiges Niveau herablässt, Fakten durch Vorurteile zu ersetzen und Schlussfolgerungen auf Basis von Scheinfakten zu ziehen.

Anm. d. Red.: Dass"Die Zeit"auch anders kann, zeigt dieser Beitrag von Kai Biermann vom 22.11.2014: "Keim bleibt geheim"
News vom: 21.11.2014

Filme zu unterschiedlichen Rauhfutterspendern

"Stallaktiv"hat ein neues Video in seinem Youtube-Kanal hochgeladen. Es zeigt die Bedienung einer Heuwippe durch Schweine ... .
News vom: 21.11.2014

Diskussion zu"Zeit-Artikel"

Mit einem aktuellen Artikel zu einem sehr ernsten Thema, der steigenden Antibiotikaresistenz, scheint die renommierte Zeitschrift"Die Zeit"eine Welle der Entrüstung auszulösen. Nicht, weil die Journalisten zu einem sehr ernsten Thema sensibilisieren, sondern weil dies nach Meinung vieler Kommentatoren einseitig geschehe - zu Lasten der Veterinärmedizin. Schlimmer noch wiegt der Vorwurf, dass auf der Facebookseite der Zeitung angeblich Kommentare gelöscht werden sollen.
News vom: 20.11.2014

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